Wie wir beten können

Der Herr versorgt mich, warum soll ich mir Sorgen machen?
Er gibt mir Nahrung für Geist und Herz, wenn sonst keiner meinen Hunger stillt.
Wenn alles andere mir zwischen den Fingern verrinnt, mit dem die Menschen mich abspeisen.

Er gibt das Wasser, das den Durst löscht, den Durst nach dem wirklichen Leben. Wo immer er mich hinführt, er gibt Lebensfülle und Kraft.

Er gibt mir einen sicheren Schritt. Er zeigt mir einen Weg, durch das Gewühl der Menschen. Durch die Flut der Lichter. Durch das Rauschen der vielen Stimmen. Einen klaren Weg, so gewiss es Gott ist, der mich führt.

Und wenn die Lichter verlöschen und es dunkel wird und ich einsam bin, wenn ich krank bin und den Tod fürchte - wenn ich schuldig bin vor dir, Herr, und deine Hand verloren habe, fürchte ich mich doch nicht, dich zu verlieren. Denn du bist bei mir. Dein Kreuz tröstet mich, das Zeichen, dass du mich liebst, dass du mir nahe bist und dass ich dir gehöre. Amen

Gott, mit Herzen, Mund und Händen, danke ich dir für die guten Gaben deiner Schöpfung:
Dass nach durchschlafener oder durchwachter Nacht jeder Morgen ein neues Geschenk ist:
Ich darf es öffnen und auspacken.
Dass jeder neue Tag mir eine Fülle neuer Möglichkeiten bietet:
Ich darf sie mir zueigen machen und ausprobieren.
Dass jeder Atemzug mich aufs Neue belebt und mir sagt:
Dir ist ein neuer Anfang geschenkt.

Gott, mit Herzen, Mund und Händen, danke ich dir für die guten Gaben deiner Schöpfung:
Für das Brot auf dem Tisch,
Für sauberes Wasser und gute Luft,
Für jeden Menschen, der mit mir am Tisch sitzt
Und für alle, für deren Gemeinschaft ich dankbar bin.
Amen.

Von dir sich abwenden, oh Herr, heißt fallen,
sich dir zuwenden, heißt aufstehen,
in dir leben gibt ewigen Bestand.
Schenke mir bei allen Aufgaben deine Hilfe,
in allen Unsicherheiten deine Führung,
in allem Leid deinen Frieden. '
Amen.
 
Herzlich lieb habe ich dich, Herr, meine Stärke! Herr, mein Fels, meine Burg, mein Erretter, mein Gott, mein Hort, auf den ich traue, mein Schild und Berg meines Heils und mein Schutz! 
Ich rufe an den Herrn, den Hochgelobten, so werde ich von meinen Feinden errettet. Es umfingen mich des Todes Bande, und die Fluten des Verderbens erschreckten mich.
Des Totenreichs Bande umfingen mich, und des Todes Stricke überwältigten mich. Als mir angst war, rief ich den Herrn an und schrie zu meinem Gott; da erhörte er meine Stimme von seinem Tempel, und mein Schreien kam vor ihn zu seinen Ohren.
Er streckte seine Hand aus von der Höhe und fasste mich und zog mich aus großen Wassern. Der Herr ward meine Zuversicht. Er führte mich aus ins Weite. Er riß mich heraus; denn er hatte Lust zu mir.
Der Herr lebt! der Gott meines Heils sei hoch erhoben. Darum will ich dir danken, Herr, unter den Heiden und deinem Namen lobsingen. Amen
(Auszüge aus Psalm 18 / EG 707)

Ich lobe meinen Gott, von ganzem Herzen, Erzählen will ich von all seinen Wundern und singen seinem Namen.
Ich lobe meinen Gott von ganzem Herzen. Ich freue mich und bin fröhlich Herr in dir. Halleluja. Ich freue mich und bin fröhlich Herr in dir. Halleluja. (EG 272)

oder

Die Herrlichkeit des Herrn bleibe ewiglich, der Herr freue sich seiner Werke. Ich will singen meinem Herrn mein Leben lang; ich will loben meinen Gott, so lang ich bin. (EG 547)

oder

Ich lobe meinen Gott, der aus der Tiefe mich holt, damit ich lebe. Halleluja
Ich lobe meinen Gott, der mir die Fesseln löst, damit ich frei bin. Halleluja
Ich lobe meinen Gott, der mir den neuen Weg weist, damit ich handle. Halleluja
Ich lobe meinen Gott, der mir mein schweigen bricht, damit ich rede. Halleluja
Ich lobe meinen Gott, der meine Tränen trocknet, dass ich lache. Halleluja
Ich lobe meinen Gott, der meine Angst verteibt, damit ich atme. Halleluja
Ehre sei Gott auf der Erde in allen Straßen und Häusern, die Menschen werden singen, bis das Lied zum Himmel steigt.
Ehre seit Gott und den Menschen Frieden, Ehre sei Gott und den Menschen Frieden, Ehre sei Gott und den Menschen Frieden, Frieden auf Erden. (EG 628)

Herr, unser Gott,
Tag für Tag und Stunde für Stunde werde ich bedrängt von Stimmen um mich herum und in mir selbst, Stimmen, die mich von Dir wegziehen wollen;
Zweifel, ob wirklich alles wahr ist, was ich von dir gelernt habe;
ob die Hilfe, die mir plötzlich zu Teil wird, wirklich ein Wunder deiner Liebe ist oder bloß ein glücklicher Zufall;
ob das, was ich zu erleiden habe, wirklich Heimsuchung von dir oder bloß Laune eines blinden Schicksals ist.

Herr, vergib meinen Kleinglauben und stärke meinen Glauben, meine Hoffnung auf dich und meine Liebe zu dir.

Herr, ich möchte glauben, hilf meinem Unglauben.
Ich möchte auf dich hoffen, lass mich nicht zuschanden werden.
Ich möchte dich lieben, lass mich erfahren, dass deine Liebe längst bei mir ist, ehe ich mich aufmache zu dir, Herr.
Amen

Nach dir, Herr, verlanget mich. Mein Gott, ich hoffe auf dich; laß mich nicht zuschanden werden. Denn keiner wird zuschanden, der auf dich harret.
Herr, zeige mir deine Wege und lehre mich deine Steige! Leite mich in deiner Wahrheit und lehre mich! Denn du bist der Gott, der mir hilft; täglich harre ich auf dich.
Gedenke, Herr, an deine Barmherzigkeit und an deine Güte, die von Ewigkeit her gewesen sind. Der Herr ist gut und gerecht,
darum weist er Sündern den Weg.
Die Wege des Herrn sind lauter Güte und Treue für alle, die seinen Bund und seine Gebote halten. Um deines Namens willen, Herr,
vergib mir meine Schuld, die so groß ist!
Der Herr ist denen Freund, die ihn fürchten; und seinen Bund läßt er sie wissen. Meine Augen sehen stets auf den Herrn; denn er wird meinen Fuß aus dem Netze ziehen.
Wende dich zu mir und sei mir gnädig; denn ich bin einsam und elend. Die Angst meines Herzens ist groß; führe mich aus meinen Nöten!
Sieh an meinen Jammer und mein Elend und vergib mir alle meine Sünden! Bewahre meine Seele und errette mich; laß mich nicht zuschanden werden, denn ich traue auf dich!
(Auszüge aus Psalm 25 / EG 712)
 
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Quelle: Screenshot_OERK
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