Theologisches und Juristisches

Theologische Begründung für ein Kirchliches Arbeitsrecht

1.    Allgemeine Überlegungen

In den 50er Jahren kam eine vom Rat der EKD eingesetzte Kommission zu der Forde­rung, eine eigene Gestaltung des Kirchlichen Arbeitsrechtes vorzusehen, weil Tarifver­träge wegen der Möglichkeit eines Machtkampfes bis hin zum Streik „mit dem Wesen der Kirche zutiefst in Widerspruch“ stehen.

Eine paritätisch besetzte Kommission der EKD, die vom Rat der EKD zur Beratung ein­gesetzte worden war, stellte in engem Kontakt mit entsprechenden Gremien der Römisch-Katholischen Kirche und fachkundigen Professoren fest, dass wegen der Zeugnisexis­tenz (Josuttis) der Kirche und weil die äußere Ordnung der Kirche nicht von ihrem Be­kenntnis geschieden werden könne, ein kirchliches Arbeitsrecht sechs Anforderungen genügen müsse.

 
Informationen zum Tarif

Tarif und Entgelttabellen finden Sie auf der Homepage des "Verbandes Kirchlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - Gewerkschaft für Kirche und Diakonie - Baden": http://www.vkm-baden.de/entgelt.htm