Tagungsrückblicke 2018

Damit es weiter brummt und summt

Biodiversität – Handlungsempfehlungen für Politik und Praxis vom 2. - 04. März 2018
Quelle: pixabay.com; Gemeinfrei
Täglich sterben auf unserem Planeten etwa 70 Arten aus. Die Entstehung jeder einzelnen Art hat hingegen Jahrtausende bis Jahrmillionen in Anspruch genommen. Zusammen mit fossilen Brennstoffen, fruchtbaren Böden, uralten Grundwasservorkommen und Minerallagerstätten zählt die biologische Vielfalt zum Erbe, das der Menschheit anvertraut ist. Wir können mit diesem Erbe sorgsam umgehen oder es zum Leid unserer Nachkommen verschleudern.
Wenn wir die Artenvielfalt bewahren wollen, stehen wir vor einer großen Aufgabe.
Die Tagung bot Informationen aus der Biodiversitätsforschung über Fakten und Auswirkungen des Artenschwunds. Es bestand die Möglichkeit zu einem intensiven Dialog mit gesellschaftlichen Akteuren
und Vertretern der Politik. Auch der eigene Beitrag der Kirchen zur Biodiversität auf ihren Flächen wurden beleuchtet.
 

Workshop - Fortsetzung Quo Vadis ?

vom 3.- 4. Juli 2018
 

Quelle: © sima - Fotolia.com
Bereits zum 4. Mal traf sich die  Workshop Gruppe „Quo vadis Agrarpolitik“ vom 3.-4. Juli  2018 in Bad Herrenalb.  Im Mittelpunkt standen am ersten Tag die  agrarpolitischen Konzepte  des Deutschen Verbandes für Landschaftspflege (Gemeinwohlprämie) und das SMART Konzept der Forschungsanstalt für  biologischen Landbau.  Dabei wurde  wieder deutlich, es gelingt noch nicht ein geschlossenes Konzept zu finden, das standortabhängig ökologisch zielführend  ist, die Einkommen der Landwirte sichert, einfach in der Umsetzung und Kontrolle und bezahlbar ist.

Am zweiten Tag war es uns zum Erstaunen vieler gelungen die Mitarbeiterin im Think Tank des Agrarkommissars, Frau Kathrin-Maria Rudolf, nach Bad Herrenalb zu holen. Sie stellt die aktuellen Überlegungen der Kommission vor und freute sich in diesem Netzwerk agrarpolitscher Verbände und Einrichtungen das Konzept zu diskutieren. Dabei machte insbesondere Herr Joachim Hauck vom Ministerium Ländlicher Raum aus Stuttgart deutlich, dass es viele  offene Fragen und Umsetzungsprobleme gibt. Am Ende einer offenen und konstruktiven Diskussion gab es den einmütigen Wunsch, dass die Landeskirche diesen Netzwerkprozess unbedingt weiterführen soll – eine Ermutigung und Impuls für weitere Politikbereiche! (Rolf Brauch)

Ein Vortrag von Corinna Friedrich und Soenke Beckmann