Rezepte 2017

Das Rezept für den Dezember

Dominikanische Weihnachtspastetchen nach Art Don Negrolo
Quelle: Kommunikation und Medien e.V. Freiburg
Die aus der Dominikanischen Republik stammende Theaterpädagogin und Schauspielerin Teresa Habla serviert zu Weihnachten am liebsten Dominikanische Weihnachtspastetchen nach Art Don Negrolo.
 
Zutaten:
500 g Mehl
150 g Butter
3 EL Öl
240 ml kaltes Wasser
2 Eigelb
1TL Zucker
1 EL Salz
1 EL Backpulver
2 Eiweiß zum Bestreichen
Öl zum Frittieren
Füllung:
250 g Hackfleisch nach Wahl
1 EL Öl
1 Paprika, klein gehackt
1 Tomate, klein geschnitten
1 kleine Zwiebel, gehackt
3 Knoblauchzehen
1 Bund Frühlingzwiebeln
Salz, Pfeffer
1 TL Essig
3 EL Tomatenmark
250 ml Wasser
3 gekochte Eier, gehackt
20 g Rosinen
 
Zubereitung:
Mehl mit dem Backpulver sieben, Butter hinzufügen. Zucker, Salz, Eigelbe und das Öl mit dem Wasser mischen. Nach und nach zum Mehl geben und verrühren, bis eine weiche Masse entsteht. Für 2 bis 3 Stunden im Kühlschrank kühlen (oder am Vortag vorbereiten). Für die Füllung das Fleisch kurz anbraten. Gemüse mit Salz, Pfeffer und Essig würzen und dazugeben. Tomatenmark und Wasser hinzufügen, ca. 15 bis 20 Minuten kochen lassen. Auf einem mit Mehl bestreuten Backblech einen Teil des Teiges ganz dünn auslegen. Mit einer runden Form (ca. 8-10 cm Durchmesser, z. B. Tasse oder Glas) Scheiben ausstechen. Die eine Hälfte der Scheiben mit 1 TL Füllung belegen, 3 oder 4 Rosinen und etwas gekochtes Ei dazu geben. Den Rand der Scheiben mit Eiweiß bestreichen. Die andere Hälfte der Scheiben auf die belegten Hälften legen. Mit einer Gabel den Rand andrücken und
den Teig 2 bis 3 mal einstechen. In sehr heißem Öl frittieren. 

Das Rezept für den November:

Nastar - Ananastarte
Quelle: Kommunikation Medien e.V. Freiburg
Für die aus Djakarta in Indonesien stammende Wenda Engelhard gehört die Ananastarte zur Weihnachtzeit. 
 
Zutaten:
150 g Butter
4 Eigelb für den Teig
200 g Gratin-Käse
600 g Mehl
1 TL Salz
1 TL Backpulver
etwas Milch
1 Glas Ananasmarmelade
1 Eigelb zum Bestreichen
 
Zubereitung: 
Eigelb und Butter mit dem Handrührgerät mischen, bis eine leichte Masse entstanden ist. Danach Mehl, Käse, Salz und Backpulver hinzufügen und kneten. Damit der Teig formbar wird, etwas Milch zugeben. Nacheinander Kugeln formen und flachdrücken, in die Mitte jeweils etwas Marmelade geben und wieder zu Kugeln rollen. Die Kugeln mit Eigelb bestreichen und bei 175 °C ca. 20 Minuten backen.
Tipp: Statt Ananasmarmelade kann auch Aprikosenmarmelade genommen werden.

Das Rezept für den Oktober

Pan de Muertos - Mexikanisches Brot
Quelle: Kommunikation und Medien e.V. Freiburg
Der "Dia de los Muertos", der "Tag der Toten", ist einer der wichtigsten Feiertage Mexikos. Er wird zum Gedenken an Verstorbene in der Zeit vom 31. Oktober bis zum 2. November gefeiert. Die Grafikdesignerin Adriana Espinosa bäckt für dieses Fest das "Pan de Muertos".
 
Zutaten:
1 kg Mehl
350 g Zucker
5 g Salz
300 g Butter
30 g Instant-Trockenhefe
9 Eier
200 ml frischer Orangensaft
fein geriebene Schale einer Orange
 

Zubereitung: 
Hefe, Zucker und die Butter in eine Schüssel geben. Alles auf niedriger Stufe mit dem Handrührgerät mischen. Das Mehl und 8 Eier langsam dazu geben. Dann den Orangensaft und die abgeriebene Schale hinzufügen. Alles gründlich verkneten, bis man einen leicht klebrigen Teig hat. Den Teig zu einer Kugel formen und auf eine mit Mehl bestreute Fläche legen. An einem warmen Ort zugedeckt zwei Stunden ruhen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt hat. Mit einem Tuch bedeckt über Nacht in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Tag den Teig eine Stunde bei Raumtemperatur ruhen Lassen. Den Teig kneten, apfelgroße Kugeln formen und diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Die Kugeln mit Teigstreifen belegen. Sie sollen die Knochen darstellen. Das Volumen des Teigs muss sich wieder verdoppeln. Das 9. Ei verquirlen, den Teig damit bestreichen und mit dem restlichen Zucker bestreuen. Im vorgeheizten Ofen bei 185 ⁰C ca. 40 Minuten backen.
Tipp: Um sicher zu sein, dass das “Pan de Muertos” gar ist, klopft man gegen die Unterseite der Kugel. Wenn sie hohl klingt, ist das Brot fertig. Genieße es mit einer Tasse Kaffee oder heißer Schokolade.

Das Rezept für den September

Tufahije - Bosnische gekochte Äpfel
Quelle: Kommunikation und Medien e.V. Freiburg
Aus den Äpfeln, die im Frühherbst so zahlreich reifen, macht die gebürtige Bosnierin Jasmina Prpic "Tufahije - Bosnische gekochte Äpfel". Der perfekte Nachtisch für das Erntedank-Menü.
 
Zutaten:
10 harte mittelgroße Äpfel
500 g Kristallzucker
1,5 l Wasser
150 g Walnüsse
1 Zitronenscheibe
Sahne zum Garnieren
 
Zubereitung:
Die Äpfel waschen, schälen und entkernen. Das Wasser mit dem Kristallzucker und der Zitronenscheibe ca. 10 Minuten kochen lassen, bis die Wasserkonsistenz etwas fester ist. Die Äpfel dazu geben und weitere 5-10 Minuten (je nach Apfelhärte) im zugedeckten Topf kochen lassen. Die Walnüsse klein hacken und mit etwas Zuckerwasser vermischen. Die Äpfel aus dem Wasser nehmen, in eine tiefere
Glas- oder Keramikschüssel stellen. Mit den Walnüssen füllen und den verbliebenen Sirup aus dem Topf darüber gießen. Für 2-3 Stunden in den Kühlschrank stellen, danach kalt mit Sahne servieren.
 

Das Rezept für Juli und August

Parmigiana di Melanzane - Auberginenauflauf
Quelle: Kommunikation Medien e.V. Freiburg
Zum italienischen Feiertag "Ferragosto" am 15. August serviert die die gebürtige Italienerin Giacinta Oddi-Pritchard "Parmigiana di Melanzane", Auberginenauflauf. 
 
Zutaten für 6 Personen:
4 Auberginen
500 ml passierte Tomaten
2 Mozzarella
150 g geriebener Parmigiano (Parmesan)
2 Knoblauchzehen
2 Eier
Mehl
Milch
Basilikum
kaltgepresstes Olivenöl
Erdnussöl zum Frittieren
Salz und Pfeffer nach Belieben
 
Zubereitung:
Die Auberginen waschen, trockentupfen und in 4 mm dicke Scheiben schneiden. Helle Auberginen können sofort weiter verarbeitet werden. Dunkle Auberginen sollte man behandeln, Dazu die Scheiben jeweils mit Salz bestreuen und in einem Sieb übereinander schichten. Auf die oberste Schicht ein Gewicht legen und mindestens eine Stunde ruhen lassen. Danach die Auberginen ausdrücken und abtrocknen. Für die Soße das kaltgepresste Olivenöl, Knoblauch, Tomatensauce und einen Zweig Basilikum kochen, bis sich eine cremige Konsistenz ergibt. Mit Pfeffer und frischem Basilikum abschmecken. Die Eier mit etwas Milch und einer Prise Salz verrühren. Die Auberginenscheiben jeweils in Mehl wälzen, danach durch die Eiermilch ziehen und nacheinander in einer Pfanne goldbraun anbraten. Auf saugfähigem Papier abtropfen lassen. In eine Auflaufform schichten: Tomatensoße, Auberginen, Parmesan, kleingeschnittener Mozzarella, Tomatensoße, Auberginen, ... Den Auflauf bei 200 °C im Ofen backen, bis sich eine schöne Kruste bildet.

Das Rezept für den Juni

Qaimak Chai - Afghanischer Grüner Tee
Quelle: Kommunikation Medien e.V. Freiburg
Beim Fest des Fastenbreches am Ende des Ramadan servieren die beiden gebürtigen Afghaninen und langjährigen Freiburgerinnen Nasima Mirzei und Monira Zulmei-Halimi einen besonderen, rosafarbenen Tee.
 

Zutaten:
½ Tasse loser grüner Tee
6 Gläser Wasser
½ TL gemahlener Kardamon
4 l Milch, ½ TL Natron
1 Tasse Quaimak oder Sahne

Zubereitung:
Wasser imTopf erhitzen und den grünen Tee hinein streuen, auf kleiner Flamme leicht weiter kochen lassen. Sobald es kocht, das Natron dazugeben und kurz aufkochen, bis der Tee dunkelrot wird. Den Tee ca. 30 Mal von einem Topf in einen anderen fließen lassen. Je weiter man die Töpfe voneinander weg hält, desto mehr rote Farbe bekommt
der Tee. Danach alles nochmals auf dem Herd heiß machen, aber (ACHTUNG!) nicht mehr kochen, sonst schmeckt der Tee nicht und er verliert an Farbe. Mit einem Sieb die Teeblätter herausnehmen, Milch und Kardamon nach und nach hinzugeben. Nach Belieben süßen. Der Quaimak Chai ist fertig, wenn er eine weiche Roséfarbe angenommen hat, daher die Milch langsam hineingießen. Wenn der richtige Farbton erreicht ist, keine Milch mehr hineingießen. 

Das Rezept für den Mai

Bienenstich (vegan)
Quelle: Kommunikation und Medien e.V. Freiburg
Zu Familiengeburtstagen durfte der Bienenstich nicht fehlen, erinnert sich die aus Sachen-Anhalt stammende Janine Hesse. Heute serviert sie eine vegane, aber ebenso leckere Variante des beliebten Blechkuchens.
 
Zutaten
Für den Teig
500 ml Sojamilch
2 EL Zitronensaft
2 EL Apfelessig
500 g Mehl
480 g Zucker
1 Päckchen Backpulver
1 TL Natron
2 Päckchen Vanillezucker
6 EL Stärke
Für die Füllung
500 g Erdbeeren oder anderes Obst
Für den Belag
150 g Kokosraspel
150 g Zucker
400 ml Kokosmilch
 
Zubereitung
Fülle zunächst die Sojamilch in ein Behältnis und gib Essig und Zitronensaft hinzu. Warte fünf Minuten, ohne die Flüssigkeit umzurühren. Die Sojamilch sollte leicht ausflocken und dickflüssig
werden. Anschließend kann sie vorsichtig untergemischt werden.
Vermenge in der Zwischenzeit alle trockenen Zutaten für den Teig miteinander und rühre anschließend die Sojamilch-Mischung hinein. Gieße den Teig auf ein mit Backpapier ausgekleidetes Blech. Gib das Obst für die Füllung darauf. Mische nun für den Belag die Kokosflocken
und den Zucker in einer Schüssel und verteile sie auf dem Teig. Der Kuchen muss bei 180 °C für 20 bis 30 Minuten gebacken werden. Gieße
die Kokosmilch auf den noch heißen Kuchen. Erwärme die Milch dafür ggf.leicht, sodass sich das Fett komplett verflüssigt. Lass den Kuchen vor dem Servieren vollständig auskühlen.
 

Das Rezept für den April

Arroz con Pollo - Kolumbianischer Reis mit Hähnchen
Quelle: Kommunikation und Medien e.V. Freiburg
Die Kolumbianerin Maria del Pilar Torres lebt seit 2005 in Freiburg. Arroz con Pollo ist ein traditionelles Gericht Ihrer Heimat, das nicht nur zur Festtagen serviert wird.
 
Zutaten:
2 Hähnchenbrustfilets
100 g frische grüne Bohnen
100 g frische Erbsen
2 Karotten
2 Zwiebeln, über Kreuz eingeschnitten
1 Paprika
2 EL Oliven- oder Sonnenblumenöl
2 - 3 Knoblauchzehen
4 Tassen von der Hähnchenbrühe (eventuell mit Wasser strecken)
2 Tassen Reis
Salz, Pfeffer
eventuell 1 Msp. gemahlenen Kümmel
 
Zubereitung:
Die Hähnchenbrust mit dem Knoblauch und einer der beiden Zwiebeln in einem Topf mit Wasser kochen. Zur Seite stellen und abkühlen lassen. Die Brühe aufbewahren. Das Hähnchenfleisch auseinanderzupfen. Die 2. Zwiebel und die Paprika fein hacken, die Karotten in Würfel schneiden, die frischen Bohnen halbieren. Den Reis mit dem Gemüse in die Hähnchenbrühe geben, nach Belieben würzen.
Alles umrühren und im geschlossenen Topf auf kleiner Flamme  langsam kochen, bis der Reis gar ist. Heiß servieren. Anmerkung: Der Hähnchenreis schmeckt am besten mit einem grünen Salat mit Tomaten. Anstelle von frischen Erbsen und Bohnen kann man  gefrorene Erbsen und Brechbohnen nehmen.

Das Rezept für den März

Lachsfilet auf Currysauce und Spargel
Quelle: Kommunikation und Medien e.V. Freiburg
Am traditionell fleischlosen Karfreitag serviert die Leiterin der Evangelischen Frauen in Baden, Anke Ruth-Klumbies, gerne Lachsfilet mit Spargel.
 
Zutaten für 1 Portion
2 Lachsfilet à 160 g
4 grüne Spargel
4 weiße Spargel
5-6 mittelgroße Kartoffeln
4 Cocktailtomaten
¼ l Weißwein
½ Zitrone
¼ l Sahne
1 TL Currypulver
etwas Butter
1 TL Zucker
1 TL Salz
1 TL Speisestärke
Salz, Pfeffer, Olivenöl
 
Zubereitung
Spargel schälen und die trockenen Enden abschneiden. Lachs unter kaltem Wasser abspülen und mit Küchenpapier abtupfen, leicht salzen und pfeffern. Den weißen Spargel in kochendem Wasser mit dem Zucker, der Butter und dem Salz garen. Nach 6 Minuten den grünen
Spargel hinzufügen. Zusammen weitere 6-8 Minuten kochen lassen.
In einer Pfanne das Öl erhitzen und den Lachs mit den Cocktailtomaten von beiden Seiten je 1 Minute anbraten. Dann die Pfanne mit dem Lachs in den vorgeheizten Ofen stellen und 12-14 Minuten garen lassen. Für die Currysauce den Weißwein mit der Sahne in einem kleinen Topf aufkochen und reduzieren. Das Currypulver
einrühren. Mit Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft abschmecken. Mit der Speisestärke die Soße abbinden. Die Soße auf dem Teller verteilen, den Spargel in die Soße legen, darüber das Lachsfilet. Als Beilage empfehle ich Salzkartoffeln. Tipp: Den Lachs nach Möglichkeit mit Haut kaufen. In diesem Fall nur auf der Hautseite zwei Minuten anbraten.

Das Rezept für den Februar

„Freche“ Linsensuppe
Quelle: Kommunikation und Medien e.V. Freiburg
Zum "Restaurant-Day", einem aus Norwegen importierten Fest, serviert die  Restaurantfachfrau Estella Schweizer gerne ihre "Freche" Linsensuppe.
 
Zutaten für 8 Personen
Für die Linsensuppe
1 kleine rote Schalotte, fein gewürfelt;
1 daumengroßes Stück Ingwer, fein geschnitten
1 Knoblauchzehe, gehackt
100 g Zucchini, gewürfelt
100 g Fenchel, gewürfelt
400 g rote Linsen, gewaschen und abgetropft
2 Dosen gehackte Tomaten
1 l Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer, Muskat,
1 EL Kreuzkümmel, 2 Msp. Kurkuma,
1 Msp. Asafoitida (Bioladen/ Asialaden),
2 Msp. Garam Masala
4-6 Rosmarinzweige, frischer Liebstöckel
ca. 4 EL Olivenöl
1/2 Bund frischer Koriander nach Geschmack zum Garnieren

Vier-Nuss-Klößchen
150 ml Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer, Muskat
50 g Butter oder Margarine
200 g Nusskernmischung, gemahlen
40 g Buchweizenmehl
1 EL Sojamehl mit Wasser
1 Handvoll frische Majoranblätter
 
Zubereitung
Öl in einem großen Topf erhitzen. Kreuzkümmel, Kurkuma, Asafoitida
und Garam Masala kurz anrösten, bis die Aromen sich entfalten. Schalotte, Ingwer, Knoblauch und die Gemüsewürfel dazugeben. Alles unter Rühren kurz schmoren lassen, mit der Gemüsebrühe ablöschen. Die Linsen sowie die Dosentomaten dazugeben, einmal aufkochen lassen. Die Hitze reduzieren und die Suppe ca. 20 Minuten köcheln lassen, bis die Linsen gar sind. Auf der ausgeschalteten Platte durchziehen lassen. Für die Klößchen die Butter in der Gemüsebrühe schmelzen lassen. Das Butter-Wassergemisch mit Salz, Muskat und Gemüsebrühe abschmecken. Die gemahlenen Nüsse mit dem Buchweizen- und Sojamehl mischen und in die Brühe einrühren, bis sich ein Kloßteig bildet, der sich mit einer weißen Schicht vom Boden absetzt. Etwas abkühlen lassen, die Majoranblätter dazu geben. Evtl. etwas Mehl hinzufügen, wenn der Teig zu weich sein sollte. Aus der Masse mit 2 Esslöffeln kleine Nocken formen und diese in leicht gesalzenem Sud garen, bis sie an die Oberfläche steigen. In einer flachen Schüssel warm halten. Die Linsensuppe leicht pürieren, so dass sie sämig wird. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Suppe mit den Klößchen auf Tellern anrichten und vor dem Servieren mit frischem Koriander oder frischen Majoranblättern bestreuen.

Das Rezept für den Januar

Scherben - Alemannisches Fasnetgebäck
Quelle: Kommunikation Medien e.V. Freiburg
Am „Schmutzige Dunschdig“ (Schmutzigen Donnerstag) werden in der Familie von Barbara Bürer und Ursula Zängle aus dem Freiburger Stadtteil Stühlingen "Scherben" serviert, ein traditionelles Gebäck der Alemannischen Fastnacht.
 
Zutaten:
1 Ei
3 Eigelb
1 EL saure Sahne oder Schmand
4 EL Zucker
270 g Mehl
Puderzucker
Sonnenblumenöl oder Kokosfett
 
Zubereitung:
Die Eier, die saure Sahne und den Zucker mit dem Handrührgerät schaumig rühren, bis die Masse weißlich ist. Mit einem Schneebesen oder Kochlöffel das Mehl unter die Masse heben, dann kneten. Den Teig zu einer Kugel formen (er darf nicht an den Händen kleben
bleiben, andernfalls noch etwas Mehl dazugeben). Ein Viertel des Teiges auf einer bemehlten Arbeitsunterlage auswellen, mit dem Teigrädchen ca. 4 x 5 cm große Rechtecke ausrädeln. Jedes einzelne Rechteck danach auf die doppelte Größe auswellen. Der Teig muss so dünn sein, dass man hindurchsehen kann. In die Rechtecke mit einer Gabel Löcher stechen und diese dann auf Backpapier legen. Den Rest des Teiges in gleicher Weise verarbeiten. Wenn der ganze Teig vorbereitet ist, so viel Öl in einer hohen Pfanne erhitzen, dass jeweils drei bis vier Scherben darin schwimmen können. Die Scherben auf jeder Seite sehr kurz frittieren, mit einer Gabel aus der Pfanne nehmen und auf Küchenkrepp legen. Mit Puderzucker bestreuen, solange die Scherben noch warm sind.