Es ist angerichtet - Witters Kochrezepte 2013

Das Rezept für den Dezember: Gefüllte Weihnachtsgans

Quelle: Ferhat Kahya / Pixelio.de

Zutaten:
1 Gans
Füllung,Variante 1:
1 Päckchen Pflaumen, getrocknet
1 Päckchen Feigen,getrocknet
1 Päckchen Rosinen
2 Äpfel
1 Päckchen Nüsse
Pfeffer, Salz
Füllung, Variante 2:
1 Dose Maronen, 440 ml
4 kleine Zwiebeln
2 große Äpfel
1 Brötchen
1 TL Majoran, getrocknet
1 TL Beifuß
Salz und Pfeffer
 
Zubereitung:
Zuerst die Innereien entnehmen und säubern. Die Gans innen und außen gründlich waschen, abtrocknen, loses Fett und evtl. Federreste entfernen. Dann innen und außen salzen und pfeffern.
Variante 1: Äpfel und Nüsse würfeln bzw. klein hacken. Die Pflaumen und Feigen klein schneiden und mit den Rosinen zusammen 20 Minuten in warmem
Wasser einweichen. Danach das Wasser abgießen und die eingeweichten Früchte in die Gans füllen. Diese mit Spießen o. Ä. verschließen.
Variante 2: Maronen abtropfen lassen, Zwiebeln schälen, Äpfel waschen. Die Innereien der Gans, Maronen, Zwiebeln, Äpfel und das Brötchen würfeln. Die Zutaten mit Salz, Pfeffer, Majoran und Beifuß würzen. Die fertige Füllung in die Gans geben, mit Spießen und Küchengarn verschließen.
 
Tipps zum Gelingen:
Damit die Gans in Form bleibt, wird sie dressiert: Der Geflügelkörper wird auf
den Rücken gelegt, die Flügelspitzen nach hinten gebogen und so unter den Rücken gesteckt, dass sie fest anliegen. Gegart wird das Tier im Backofen. Der
Bräter wird etwa einen Zentimeter hoch mit Wasser gefüllt. Das ist die Basis für
den Fond und die Haut wird dadurch knuspriger. Im heißen Ofen wird die Gans bei 160–180°C im Umluftherd bei kleiner Hitze gegart. Währenddessen wird die Haut immer wieder mit Wasser eingestrichen oder mit Fond begossen. Für eine knusprige Kruste am Schluss die Temperatur erhöhen oder den Grill verwenden.
 

Das Rezept für den November: Grünkohl-Quiche mit Walnüssen

Quelle: Daniel Rennen / pixelio.de

Zutaten:
250 g Mehl
125 g Butter
2 EL Wasser
1 Prise Salz
400 g Grünkohl
2 Zwiebeln
Salz, Pfeffer
1 EL Öl, 1 TL Senf
150 geriebener Käse (Emmentaler oder Cheddar)
120 g Walnüsse
3 Eier
200 ml süße Sahne
100 ml Milch
Butter für die Form
 
Zubereitung:
Aus Mehl, Butter,Wasser und Salz rasch einen Mürbeteig zusammenkneten. Den Backofen auf 200°C vorheizen. Eine Quiche-Form fetten, mit dem Teig auskleiden und ihn 10 Minuten „blind“ backen (dabei mit Trockenerbsen füllen, die nach dem Backen wieder entfernt werden). Inzwischen den Grünkohl gründlich putzen und in feine Streifen schneiden. Zwiebeln fein würfeln, in einer großen Pfanne in Öl andünsten. Schließlich den Grünkohl zugeben, Deckel auflegen und den Grünkohl gründlich zusammenfallen lassen, danach 15 Minuten weiterdünsten. Die Pfanne vom Herd nehmen. Grünkohl würzen, mit geriebenem Käse und den grob gehackten Nüssen vermischen und auf
den vorgebackenen Boden schichten. Sahne, Milch und Eier verquirlen, leicht salzen und über die Quiche gießen. In etwa 30 Minuten goldbraun fertigbacken.
 

Das Rezept für den Oktober: Gemüseklöße

Quelle: Campmalo / Pixelio.de

Zutaten:
600 g mehlig kochende Kartoffeln
100 g Karotten
50 g Sellerie
1 kleine Stange Lauch
1 Bund Petersilie
30 g Butterschmalz
100 g Mehl
30 g Speisestärke
1 Ei (Größe L)
1 TL Salz
1 Prise Muskatnuss
 
Zubereitung:
Kartoffeln garen, völlig abkühlen lassen. Karotten und Sellerie schälen, fein hacken, Porree fein würfeln. Petersilie fein hacken. Gemüse in erhitztem
Butterschmalz unter Rühren anschwitzen. Abkühlen lassen. Kartoffeln pellen, durch die Presse drücken. Gemüse, Petersilie, Mehl, Ei, Salz und Muskat dazugeben und zu einem Teig verarbeiten, mit Klarsichtfolie abgedeckt 30 Minuten kalt stellen. Reichlich Salzwasser zum Kochen bringen. Aus dem Teig
mit angefeuchteten Händen Klöße formen und in das kochende Wasser geben. Bei reduzierter Hitze 15 Minuten ziehen lassen.
 

Das Rezept für den September 2013: Farmersalat

 Quelle: W. R. Wagner / Pixelio.de

Quelle: W. R. Wagner / Pixelio.de

Zutaten:
1 kleines Weißkraut
1 Glas Karottensalat
1 Glas Selleriesalat
1 Stange Lauch
für die
Marinade:
1 Glas Mayonnaise
(oder selbst machen)
1 Glas Miracle Whip
(oder Quark, Joghurt oder Saure Sahne)
Essig, Salz, Pfeffer und Gewürze nach eigenem Geschmack
 
Zubereitung: Weißkraut in feine Streifen schneiden und in einer großen Schüssel mit der Faust etwas klopfen. Lauch in feine Streifen schneiden, Karotten und Sellerie dazugeben. Salat gut vermengen, einen Tag kühlstellen und nochmals abschmecken. Eignet sich gut zum Vorbereiten, auch in größerer Menge, besonders zu Grillfesten.
 

Das Rezept für den Juli: Kardinalstorte

Quelle: special4kd_pixelio.de

Zutaten für den Teig:
80 g weiche Butter
80 g Zucker
1 Päckchen
Vanillinzucker
4 Eigelb
200 g Haselnüsse, gemahlen
1 TL Backpulver
100 g
Schokoladenstreusel
etwas Eierlikör
4 Eiweiß
Zutaten für die Füllung:
1 Glas Sauerkirschen
1 Tortenguss, klar
1 Päckchen
Rotweincreme
1/4 l Sahne
3 EL Zucker

Zubereitung:
Butter und Zucker schaumig rühren, Eigelb nach und nach unterrühren. Nüsse, Backpulver, Schokoladenstreusel und Eierlikör unterheben. Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unterziehen. Den Teig in eine gefettete Springform füllen. Backzeit: 60 Minuten bei 180°C. Einen Tortenring um den erkalteten Tortenboden legen. Kirschen abtropfen lassen und auf dem Boden verteilen. Mit dem Saft einen Tortenguss kochen und über die Kirschen geben. Kalt stellen. Die Rotweincreme laut Anweisung zubereiten. Sahne mit dem Zucker steif schlagen, unter die Rotweincreme heben und über den ausgekühlten Sauerkirschen verteilen. Bis zum Verzehr kalt stellen.

Das Rezept für den Juni: Apfelwaffeln

Quelle: wolfgang_dirscherl_pixelio_250.jpg

Zutaten:
250 g Butter
500 g Mehl
6 Eier, Wasser
3 EL Zucker
1 Päckchen Backpulver
1 TL Zimt
ca. 1/4 l lauwarmes
Wasser
500 g Äpfel
Puderzucker zum
Bestäuben

Zubereitung: Äpfel schälen und in Scheiben schneiden oder raffeln und Zitronensaft darüber geben. Butter schaumig schlagen.Vanillezucker einrieseln lassen. Eier nach und nach unterrühren, Mehl mit Backpulver, Zimt und Wasser zugeben. Äpfel unterheben. Im heißen Waffeleisen backen.

Das Rezept für den Mai: Kräuter-Fleischbällchen mit kräfiger Tomatensoße

Quelle: Dieter Schuetz / pixeliode.de

Zutaten für
ca. 45 Stück:
1 mittelgroße Zwiebel, fein gehackt
750 g Rinderhackfleisch
1 Ei, leicht verquirlt
2 Knoblauchzehen, zerdrückt,
TL Salz
2 TL schwarzer Pfeffer, grob zerstoßen
2 EL Pflaumensoße
1 EL Worcestersauce
2 EL Rosmarin, fein gehackt
1–2 EL Minze oder süßes Basilikum, fein gehackt
Öl zum Braten
kräftige
Tomatensoße:
375 ml Rotwein
1 Knoblauchzehe, zerdrückt
200 g Tomatenpüree
80 g passierte Tomaten
2–3 TL Dijon-Senf
30 g Butter

Zubereitung: Zwiebel, Rinderhackfleisch, Knoblauch, Ei, Pfeffer, Salz, Soßen und Kräuter in einer großen Rührschüssel vermengen. Mit den Händen gut durchkneten und jeweils 1 EL der Masse zu Bällchen rollen. Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Bällchen bei mittlerer Hitze 5 Minuten rundum gleichmäßig braun braten.Während des Bratens die Pfanne gelegentlich schütteln, um das Ankleben der Fleischbällchen zu verhindern. Abtropfen lassen, warmstellen. Öl aus der Pfanne gießen und Bratensatz mit Wein und Knoblauch ablöschen. Aufkochen und bei schwacher Hitze zur Hälfte einkochen. Soße in eine mittelgroße Pfanne passieren. Tomatenpüree, Tomatensoße und Senf zugeben. Aufkochen lassen und bei schwacher Hitze erneut zur Hälfte einkochen lassen. Butter unterrühren und servieren.

Das Rezept für den April: Frühlingssalat

Quelle: Bettina Heiroth / pixelio.de

Zutaten:
2 Äpfel
1 EL Zitronensaft
150 g Feldsalat
2 kleine rote Zwiebeln
2 EL gehackte Walnüsse
oder Sonnenblumenkerne
1 Karotte
einige Bärlauchblätter
und/oder 1 Kästchen
Kresse
Salatsoße:
2 EL Balsamico-Essig
4 EL Öl, Salz, Pfeffer
1 EL Senf
2 EL Apfelsaft

Zubereitung: Feldsalat putzen; geschälte Zwiebeln in feine Ringe schneiden; Karotte schälen und in feine Stifte schneiden oder hobeln; Bärlauchblätter waschen, in feine Streifen schneiden. Kresse abschneiden, abbrausen und gut abtropfen lassen. Äpfel waschen, entkernen und in feine Spalten schneiden. Diese in Fächern auf Teller legen, mit Zitrone beträufeln. Karottenstifte und Feldsalat darüber verteilen, mit Zwiebelringen, Bärlauchstreifen,
Kresse und Nüssen bestreuen. Restliche Zutaten zur Salatsoße rühren und kurz vor dem Servieren über den Salat träufeln.

Das Rezept für den März: Mokka-Eierlikör-Ostertorte

Quelle: marika_pixelio.de

Zutaten:
ein heller Biskuitboden
von 6 Eiern

Füllung:
4 Blatt weiße Gelatine
4 TL löslicher Kaffee
5 Becher Sahne
50 g Puderzucker
50 g Schokoladenraspel
8 EL Eierlikör
1 Päckchen
Vanillinzucker

zum Verzieren:
100 g Mandelplättchen
Pistazien
Eierlikör
Kakao
Hasenform

Zubereitung: Gelatine einweichen, Kaffee in 2 EL heißem Wasser auflösen. 3 Becher Sahne mit Puderzucker steif schlagen, Gelatine ausdrücken, auflösen und unter die Sahne rühren. Sahne halbieren, unter die eine Hälfte den aufgelösten Kaffee und die Schokoladenraspeln, unter die andere Hälfte 4 EL Eierlikör unterheben. Tortenboden zweimal durchschneiden.Auf unteren Boden Mokkasahne streichen. Zweiten Boden darauflegen, mit Eierlikörsahne bestreichen. Mit dem oberen Boden abdecken. Kalt stellen. Mandeln ohne Fett rösten. Restliche Sahne und Vanillinzucker steif schlagen. Davon 1/3 in Spritzbeutel füllen.Torte mit restlicher Sahne bestreichen.
Rand mit Mandeln bestreuen. Auf Torte Sahneringe spritzen, restlichen Eierlikör hineingeben. Mit Pistazien verzieren. Hasenform vorsichtig auf die Torte legen und Kakao hineinstäuben. Die Hasenform wegnehmen, und fertig ist die Ostertorte.

Das Rezept für den Februar: Frankfurter Grüne Soße

Quelle: kochbuch_KDL

Zutaten:
von verschiedenen Kräutern jeweils einen halben bis ganzen Bund:
Petersilie, Sauerampfer,
Dill, Kresse, Kerbel,
Borretsch, Schnittlauch,
Pimpinelle, Estragon
400 g Crème fraîche
1 Becher Joghurt
1 Schalotte
Zitronensaft
scharfer Senf
Salz, Pfeffer

Für die kräftige Variante:
1 TL Kapern, gehäuft
2 Eier, hart gekocht
4 Cornichons

Zubereitung: Die Kräuter kurz und kräftig kalt abwaschen und gut trockenschütteln. Die Blätter von den Stielen zupfen und grob hacken. Crème fraîche und Joghurt zu den gehackten Kräutern geben und pürieren. Die Schalotten fein würfeln und unterrühren. Die Soße dann mit Senf, Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Rezept für den Januar: Rotbarsch mit scharfer Mangosoße

Quelle: rotus_pixelio_250.jpg

Zutaten:
1 Mango (reif)
1 Chilischote, grün
2 Schalotten
1 Knoblauchzehe
150 ml Fischfond
1 TL Currypulver, Salz
4 Rotbarschfilets oder
Pangasius
1 Bio-Limette
2 EL Öl
150 g Sahne
(süß oder sauer)
1 Bund Basilikum

Zubereitung: Mango schälen, das Fruchtfleisch würfeln. Die Chilischote waschen und den Stiel abschneiden, die Schote mit den Kernen hacken. Schalotten und Knoblauch schälen und fein schneiden. Mango und Chili, Schalotten, Knoblauch, Fischfond und Currypulver in einem Topf mischen und erwärmen. Salzen und bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten köcheln lassen. Die Gräten, falls nötig, aus dem Fischfilet zupfen. Limette heiß waschen und die Schale abreiben, Saft auspressen. Den Fisch mit Limettensaft beträufeln und salzen. Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Fischfilets auf beiden Seiten je 4 Minuten braten. Inzwischen die Mangomischung in den Mixer füllen und alles gut durchmixen.Wenn trotzdem noch feste Teile zu sehen sind, durch ein Sieb streichen.Wieder in den Topf schütten, die Sahne untermischen und die Soße nochmals gut erwärmen. Basilikumblättchen abzupfen und fein schneiden. Mit der Limettenschale unter die Soße mischen, mit Salz abschmecken. Fisch auf vorgewärmte Teller legen, Mangosoße daneben verteilen.

 
"Alle Guten Gaben" - Das Kochbuch des KDL

Zu beziehen ist es beim: Verlag89, einem jungen, serviceorientierter Verlag für Kirchengemeinden und soziale Einrichtungen mit Sitz in Karlsruhe, zum Preis von 17,90 €.
www.verlag89.de/

Badische Kirchenweine

Quelle: ekiba_kdl
Stellvertretend für die vielen regionalen Weine in Baden präsentiert die Landeskirche zwei klassische Rebsorten, einen Grau-, und einen Spätburgunder, als ihre Kirchenweine.