Facebook, Twitter & Co

Quelle: ekiba
Quelle: ekiba
Online-Netzwerke wie Facebook, Google+, Xing oder Twitter vernetzen Menschen: Das Anlegen eines Profils und die Möglichkeit, Interessen zu pflegen, Beziehungen aufzubauen bzw. aufrecht zu erhalten und Informationen aufzufinden und im eigenen Netzwerk weiterzuverbreiten , lassen die sog. Sozialen Medien als das erscheinen, was sie sind: einen persönlichen Erlebnisraum.
        
Social Media unterliegen ganz eigenen Kommunikationsprinzipien; sie sind kein einbahnstraßengleicher Kanal, um Botschaften zu versenden, sondern eine digitale Umgebung, die Dialog untereinander auf Augenhöhe ermöglicht und einfordert.

Die möglicherweise schnell aufkommende Wohlfühlatmosphäre lässt jedoch manchen Nutzer vergessen, dass diese Plattformen kein „digitales Wohnzimmer“ sind, sondern – trotz aller möglichen Privatsphäreeinstellungen - ein öffentlicher Raum, also ein Raum, für den rechtliche Regeln gelten und dessen Anbieter klare wirtschaftliche Interessen verfolgen.

Aus den Funktionsprinzipien von Netzwerken wie Facebook, Google+ & Co. und den dahinterstehenden wirtschaftlichen Interessen ihrer Anbieter lassen sich einige Empfehlungen ableiten:
  • ganz allgemein für die Nutzung Sozialer Netzwerke.
  • im Blick auf  Persönlichkeits- und Urheberrechte.
  • zum Schutz der Privatsphäre.
  • wenn man das Netzwerk nicht nur rein privat, sondern auch im kirchlichen Kontext nutzt.
  • wie man mit Bedacht Menschen begleitet.
  • wenn man für seine Gemeinde oder Einrichtung eine Präsenz in einem Sozialen Netzwerk (z.B. sog. Fanseite bei Facebook) betreibt.