Die Evangelische Kirche in Deutschland - EKD

Bild: Schriftzug der EKD; Quelle: epd_Hanno Gutmann

In der EKD sind die 22 lutherischen, reformierten und unierten Landeskirchen in Deutschland seit dem 31.08.1945 zusammengeschlossen. Im Jahr 1948 gab sie sich eine Verfassung, die in den 80er Jahren eine Novellierung erhielt, da durch die Leuenberger Konkordie von 1973 nun auch eine Kanzel- und Abendmahlsgemeinschaft zwischen den Gliedkirchen möglich wurde - auf die man sich bis dahin nicht hatte einigen können.

Die Evangelischen Kirchen, die in der EKD zusammengeschlossen sind, sind demokratisch und föderal aufgebaut. Dies gilt daher natürlich auch für ihr Miteinander in der EKD. So wird diese von drei Organen geleitet: der Synode, der Kirchenkonferenz und dem Rat der EKD.

Die Geschäftsführung obliegt dem Kirchenamt in Hannover. Dieses dient den drei Organen zur Erfüllung ihrer Aufgaben, z.B. durch die Übernahme der Verwaltungsführung, der Beratung und Information der Gliedkirchen, durch die Vertretung der gesamtkirchlichen Themen gegenüber dem Staat. Dabei richtet es sich aus nach den Handlungsrichtlinien, die ihm von Synode, Konferenz und Rat gegeben werden.

Der oberste Repräsentant der Evangelischen Kirche in Deutschland ist der Vorsitzende des Rates. Zurzeit ist dies Heinrich Bedford-Strohm
 

Weitere Informationen zu den Aufgaben und Arbeitsbereichen, zur Grundordnung und den Gliedkirchen der EKD und... erhalten Sie unter: www.ekd.de.

Die Organe der EKD

Die Synode

Die Synode besteht aus 106 von den einzelnen Landeskirchen gewählten und aus 20 vom Rat berufenen Mitgliedern. Die Anzahl der Theologinnen und Theologen darf nicht mehr als die Hälfte betragen.
Ihre Amtszeit beträgt sechs Jahre und sie tritt in der Regel einmal jährlich zusammen. Diese Tagungen haben meist ein Schwerpunktthema, das gesellschafts- und kirchenpolitisch relevant ist.

„Die Synode hat die Aufgabe, der Erhaltung und dem inneren Wachstum der Evangelischen Kirche in Deutschland zu dienen.
…“ (GO Art 23 [1])

Sie berät und beschließt Gesetze, gibt dem Rat der EKD Richtlinien mit auf den Weg und wählt den Rat gemeinsam mit der Kirchenkonferenz.
 

Die Kirchenkonferenz

Die Kirchenleitungen der Gliedkirchen entsenden je zwei Mitglieder aus ihren Reihen in die Kirchenkonferenz.

„Die Kirchenkonferenz hat die Aufgabe, über die Arbeit der Evangelischen Kirche in Deutschland und die gemeinsamen Anliegen der Gliedkirchen zu beraten und Vorlagen oder Anregungen an die Synode und den Rat gelangen zu lassen. …“ (GO Art 28 [1])

Gemeinsam mit der Synode wählt die Kirchenkonferenz den Rat der EKD.
 

Der Rat der EKD

Der Rat der EKD setzt sich zusammen aus 14 – von der Synode und der Kirchenkonferenz gewählten Mitgliedern – und dem/der Präses der Synode. Auch seine Amtszeit beträgt sechs Jahre.

„Der Rat hat die Aufgabe, die Evangelische Kirche in Deutschland zu leiten und zu verwalten. Soweit die Befugnisse nicht anderen Organen beigelegt sind, ist er für alle Aufgaben der Evangelischen Kirche in Deutschland zuständig. Der Rat vertritt die Evangelische Kirche in Deutschland nach außen. ...“ (GO Art 29 [1])

 

 
Die EKD im www.

Die Homepage der EKD bietet viele weitere Informationen zu den Gliedkirchen, der Verfassung, ihren Aufgaben...
Hier gelangen Sie zu www.ekd.de.