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Global Youth in Partnership

Internationale Jugendbegegnung
Quelle: Michael Hentschel
Quelle: Michael Hentschel

14 junge Erwachsene aus Ghana, Indien, Indonesien und Deutschland trafen sich Ende September in Baden und nahmen bis Mitte Oktober am Seminar „Global Youth in Partnership“ teil.

Die erste Woche des buntgemischten Programmes fand im Seminarhaus Neusatz im Nordschwarzwald statt. Informationen zu Luther, diverse Diskussionsrunden, verschiedene Ausflüge und die workshop-Vorbereitung für den Youvent boten abwechslungsreich die Möglichkeit über „Gott und die Welt“ zu reden.

Die 19- bis 26-Jährigen tauschten sich über die sehr unterschiedliche Rolle der Kirche, speziell in der Jugendarbeit, genauso aus wie über die Bedeutung von Reformation heute und formulierten daraus neue Thesen.

Länderabende und das gemeinsame Kochen veranschaulichten die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Länder. Das Youvent vom 6. bis 8. Oktober in Bretten und der Aufenthalt in Familien der Partnergemeinden weckten Begeisterung und den Wunsch nach noch mehr Partnerschaft, zum Beispiel mit wechselnden Gastgeberländern und Gegenbesuchen. Das Gefühl sich auch in der Ferne wohl und zu Hause zu fühlen, verband am Ende alle Teilnehmenden.

 

"Willkommenskultur und Pilgerwege"

Quelle: A. Heitmann

Auf der Jahrestagung zu Fragen aus Ökumene, Mission und Kirchlichem Entwicklungsdienst vom 10. - 12. Juli 2017 wurde über die Frage:  "Welche Zukunft für Europa?" eifrig diskutiert.  

Father Heikki Huttunen, Generalsekretär der Konferenz Europäischer Kirchen (KEK) mit Sitz in Brüssel, hielt den Hauptvortrag zum Thema "Die Rolle der europäischen Kirchen angesichts der aktuellen Herausforderungen in Europa".  Dr. Peter Pavlovic aus Brüssel  referierte anschließend über die Reaktionen der europäischen Kirchen auf einen "offenen Brief" der KEK an ihre Mitglieder zur Zukunft Europas. Die Teilnehmenden der Jahrestagung, u.a. die Bezirksbeauftragten für Mission und Ökumene, ökumenische Stipendiaten und Stipendiatinnen sowie Vertreter der "Gemeinden anderer Sprache und Herkunft", diskutierten anschließend über die Konsequenzen. Trotz der Vielstimmigkeit auch innerhalb der europäischen Kirchen können die Herausforderungen nur gemeinsam und ökumenisch angegangen werden, war man sich einig. Dabei helfen gemeinsame Aktionen wie der grenzüberschreitende Fahrradpilgerweg oder Partnerschaften zwischen Gemeinden und Bezirken innerhalb Europas.

Hierzu ein Interview:

   

Flüchtlinge und Gesellschaft

Kirche in Deutschland als Partner für Flüchtlinge und Gesellschaft

 
Eine Pressemeldung vom Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) zu dem Thema und zum Besuch des ÖRK-Generalsekretärs Pastor Dr. Olav Fykse Tveit bei der badischen Landeskirche finden Sie hier:
 
Fernsehdebatte zu EU- Afrikagipfel an der Elfenbeinküste 30. November 2017 unter Beteiligung der EKiBa.
 

Teilnahme von unserem Mitarbeiter Kiflemariam Gebrewold auf Einladung der

ARD- im Auftrag der „Deutschen Welle“

In der Live Sendung wurde die EU-Politik gegenüber Afrika diskutiert. Dabei wurde von Gebrewold klar dargestellt, dass sich diese Politik der „Versicherheitlichung“ der EU-Afrikapolitik nicht scheut mit Diktatoren ein Deal einzugehen, so lange diese Flüchtende daran hindern zu migrieren. Damit schmeißt die EU ihre Prinzipien als Friedensmacht endgültig über Bord. Fluchtursachenbekämpfung ist weder neu noch durch Schnellschuss zu erreichen. Inzwischen zieht die EU Gelder ab, die für Frieden und Stabilität gedacht waren und verwendet sie missbräuchlich für den Export von Rüstungsgütern und Ertüchtigung von afrikanischen Armeen.

Braucht Afrika dies? Die Bundeskanzlerin, die in der Elfenbeinküste zugegen war, meint ja.

Statt Dialog auf Augenhöhe zu forcieren werden afrikanische Staaten mit Geld gelockt und durch Druck gezwungen, faule Deals einzugehen. Partnerschaft sieht anders aus und was jetzt betrieben wird steht diametral dem entgegen was die evangelische Landeskirche in ihrer ökumenischen Arbeit mit Partnern in Afrika bezweckt.

Hier die links zu beiden Sendungen (Deutsch & English).

DEU http://p.dw.com/p/2oXKa 
ENG http://p.dw.com/p/2oXai