Arbeit und Arbeitslosigkeit

Gütiger Gott,
danke für meine neue Arbeitsstelle,
danke, dass ich die Hoffnung nicht aufgegeben habe
und dass das Bewerbungsgespräch so gut gelaufen ist.
Ich bin sehr froh, dass es diesmal geklappt hat.
Ich bitte Dich, lass mich diesen Arbeitsplatz behalten.
Hilf mir dabei, meinem Arbeitgeber zu zeigen, dass mir diese Aufgabe liegt und ich sie erfüllen kann.
Gib mir Freude an der Arbeit und ein gutes Verhältnis zu den Kollegen.
Amen

Heiliger Gott,
heute bringe ich Dir meinen Dank
für das gute Arbeitsklima, in dem ich arbeiten darf.
Ich danke Dir für die netten und hilfsbereiten Kolleginnen und Kollegen,
für meine/n verständnisvolle/n und menschliche/n Chef/in,
für die Arbeit, die mir liegt und die mich erfüllt!

Dafür danke ich Dir!
Amen

Vater im Himmel,
ich weiß nicht mehr weiter:
mein Alltag ist ein einziger Albtraum: morgens stehe ich schweißgebadet auf und schaffe es kaum, die Wohnung auch wirklich zu verlassen und zur Arbeit zu gehen. Denn ich habe Panik vor dem, was mich an meinem Arbeitsplatz erwartet: Bosheiten und Anzüglichkeiten der Kolleginnen und Kollegen, mit denen sie mir klar machen wollen, dass ich bei ihnen nichts zu suchen habe.
Und wenn ich das Spießrutenlaufen des Tages geschafft habe, dann komme ich geschafft nach Hause. Doch statt mich zu erholen und den Abend zu genießen, drängen sich Verletzungen des Tages in meine Seele und ihr Schmerz ist manches mal unerträglich groß. Und wenn ich dann im Bett liege, hält mich die Angst vor dem nächsten Tag davon ab, in einen Schlaf des Vergessens zu fallen.

Ich wünsche mir so oft, dass eine Kollegin oder ein Kollege aufsteht und sich hinter mich stellt, dass eine oder einer den Mut hat, den anderen Einhalt zu gebieten.

Was soll ich tun? Ich brauche diesen Arbeitsplatz – ich kann nicht einfach kündigen.
Aber meine Kräfte schwinden und ich halte diese Situation nicht mehr lange aus.
Ich brauche Unterstützung in dieser Situation: Deine Unterstützung, Gott, und die Unterstützung von Menschen.
Zeig mir Auswege aus dieser Situation und stell mir Menschen an die Seite, die mir helfen können. Und gib mir Kraft.
Amen

Gott,
mir ist gekündigt worden.
Ich kann es noch gar nicht glauben – und doch stürmen schon Ängste und bedrohliche Gedanken auf mich ein:
Werde ich je wieder eine Arbeit bekommen?
Wie soll ich die Rechnungen und die Kosten des Alltags bezahlen?
Werde ich bald stumpf und mutlos meine Tage auf dem Sofa verbringen?
Bin ich nun ein Mensch ohne Wert?

Neben die Angst tritt das Gefühl, ungerecht behandelt worden zu sein.
Diese Kündigung verletzt mich zutiefst und macht mich wütend.

Zu Dir komme ich und bringe Dir mich und diese Situation. Einen klaren Gedanken kann ich noch nicht fassen – aber ich bitte Dich, dass Du mich jetzt nicht alleine lässt, und dass Du irgendwie für mich sorgst. Einen anderen Halt habe ich grade nicht.
Amen

Gütiger Gott,
so lange bin ich nun schon ohne Arbeit.
Schon oft habe ich die Hoffnung aufgegeben,
jemals wieder in den Berufsalltag zurückkehren zu können.
Diese Situation zehrt an meinen Nerven und Kräften.
An manchen Tagen komme ich mir so nutzlos vor.

Dazu kommen die finanziellen Sorgen und ständigen Geldengpässe.
Je länger ich nicht arbeite, um so schwerer fällt es mir,
wenigstens den Haushalt zu erledigen und die Ämtergänge zu machen.
An manchen Tagen komme ich mir so antriebslos vor.

Ich traue mich kaum noch, mit der Familie und Bekannten zu sprechen.
Immer wieder spüre ich ihre Blicke auf mir und stelle mir vor,
wie sie denken: "Wer wirklich Arbeit will, der findet auch welche..."
Ich suche, aber ich habe noch nicht gefunden.
An manchen Tagen komme ich mir so wertlos vor.

Schon oft habe ich Dich um eine neue Arbeitsstelle gebeten;
und ich höre nicht auf, Dir damit in den Ohren zu liegen!
Darum bitte ich Dich auch heute wieder,
dass Du Dich meiner annimmst; dass Du mir Arbeit gibst;
dass Du mich vor der Verzweiflung bewahrst und davor,
mich selbst runterzumachen.
Kümmere Du Dich bitte um meine Nöte!

Amen

 
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